Autor: Michael

Ohne Platzreife im Golf-Paradies

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Hua Hin oder Bangkok? Badeort oder pulsierende Metropole? Michael Bieckmann entschied sich für beides. In seinem Gastbeitrag berichtet er von seinen Erlebnissen.

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Zu Gast im türkischen New York

Tränengas, Katzen und eine Luxus-Yacht à la Roman Abramowitsch – die Millionenmetropole Istanbul lässt sich für ihre Touristen einiges einfallen. Gastblogger Michael Bieckmann hat die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei etwas genauer unter die Lupe genommen.

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Gili Air – ein Inselträumchen

Gili Air, Indonesien

Wer einen Ort sucht, an dem die Strände strahlend weiß sind und das klare Wasser mit allen Nuancen von Türkis spielt,  wo es nichts zu tun gibt, außer sich zu entscheiden, ob man noch ein wenig im Schatten der Palmen döst oder lieber beim Schnorcheln bunten Fischen begegnet – der ist auf Gili Air richtig.

Nur ein paar Stündchen östlich von Bali entfernt, liegt ein kleines Paradies: die Gili Inseln. Während Gili Trawangan zahlreiche Backpacker zum Partymachen anlockt (und sich trotzdem sein Trauminsel-Flair behalten hat), gestaltet sich das Urlauberleben auf den beiden Schwesterinseln wesentlich ruhiger. Wir hatten uns nach unserem Besuch auf Lombok für eine dreitägige Auszeit auf Gili Air entschieden und als wir sahen, dass der Reiseführer nicht zu viel versprochen hatte,  wären wir gerne viel länger verweilt. Es gibt keine gepflasterten Straßen und keine motorisierten Verkehrsmittel, nur ein paar bunte Pferdekutschen, die die Touristen samt Gepäck zu den verschiedenen Unterkünften bringen. Weite Wege muss man hier allerdings nicht zurück legen, denn die Insel lässt sich in circa 90 Minuten zu Fuß umrunden.

»This must be underwater love. The way I feel it slipping all over me. This must be underwater love. The way I feel it.«
Smoke City

Bekommt man von der vielen Faulenzerei Hunger, kann man sich an den kleinen Restaurant-Holzhütten am Strand zum Beispiel leckere Currys für wenig Geld kaufen. Wundern darf man sich nicht, wenn einem zum Nachtisch Magic Mushrooms angeboten werden. So gut wie jeder Laden verkauft die halluzinogenen Pilze und wirbt auf buntbemalten Kreidetafeln damit. Aber keine Sorge, ein einfaches »Nein, danke« wurde in jedem Fall akzeptiert. Uns haben die Glücksgefühle gereicht, die einen allein durch das Dasein in diesem kleinen  Paradies überkommen. Zum Beispiel dann, wenn man in das kristallklare Wasser eintaucht und sieht, wie Schwärme von Fischen in allerlei Farbschattierungen lautlos neben einem hergleiten. Wenn die Sonne am Ende eines tiefenentspannten Tages wie ein feuerfarbener Ball im Meer versinkt. Oder mit Blick aufa den majestätischen Rinjani am Horizont –  Lomboks Vulkan, der mit seinen 3.726 Metern der zweitgrößte Berg Indonesiens ist.

 

Leider sind die Riffe auch auf Gili Air durch jahrzehntelange Dynamitfischerei und unachtsame Touristen geschädigt worden. Mittlerweile wurden Maßnahmen eingeleitet, um die Korallen zu schützen. Für einen Teil der Kosten kommen die Hotels und Tauchkursanbieter vor Ort auf. Ein tolles Projekt bei dem man auch vor Ort selbst tätig werden kann, ist zum Beispiel dieses: http://www.projectaware.org/blog/idc-gili-islands-indonesia/aug-08-14/protecting-reefs-gili-islands

 

Reise-Geheimtipps Gili Air:
Unterkunft: Die Gili Omah Accomodation kann ich empfehlen, die Bungalows liegen inmitten eines Blumengartens und haben wunderschöne Outdoor-Badezimmer aus Naturstein. Da gibt es Tropen-Feeling beim Duschen unterm Sternenhimmel inklusive. 🙂 Das Personal ist nett und wenn man sich rechtzeitig ein Plätzchen ergattert, bekommt man sein Frühstück sogar am Pool serviert. http://www.omahgili.com/

Ins Gepäck: Wenn man wie ich einen leichten Schlaf hat, sollte man Ohropax mitnehmen, denn es gibt Hähne, die frühmorgens krähen und ist man zu Ramadan vor Ort, kann einem auch der Ruf des Muezzins den Schlaf rauben.

Aktivitäten: Man sollte sich unbedingt ein Schnorchelequipment ausleihen, am besten sogar selbst mitbringen, damit es perfekt passt. Denn die flache Koralleninsel hat ein abwechslungsreiches Unterwasserleben zu bieten. Empfehlenswert ist auch ein Tauchkurs, denn Indonesiens Tauchplätze gehören zu den besten weltweit und dazu tragen auch die Korallenriffe um die Gilis bei.

Anreise: Es gibt Bootsverbindungen von Bali und Lombok zu den Gilis. Mein Tipp: Wer nicht seetauglich ist, sollte sich entsprechende Medikamente einpacken, denn die Fahrt kann ungemütlich werden und dauert mehrere Stunden, da zumindest unser Fastboat zuerst die Leute absetzte, die nach Gili Meno und Gili Trawangan wollten. http://www.gili-fastboat.com/

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