Kategorie: Ozeanien

Am Ende des Regenbogens. Zehn Dinge, die Du in Neuseeland
unbedingt erlebt haben solltest!

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Zwei Monate reiste Sabine Meyer allein durch Neuseeland, um ihre Träume zu verwirklichen. Ihre einzigen Begleiter: ein Rucksack und ihre Kamera. Während dieser Zeit erlebte sie spannende Abenteuer, die sie niemals vergessen wird. Sie sah Landschaften von außergewöhnlicher Schönheit, die die meisten nur aus Filmen wie »Herr der Ringe« kennen. Ihre besten Momente hat sie auf wunderbare Weise für euch auf Bildern festgehalten. Lasst euch von dieser faszinierenden Inselwelt verzaubern.
Fotos: Sabine Meyer
Text: Rebecca Schirge
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Vor allem die Südinsel hat Sabine gefallen. Dort besuchte sie den bekannten Fjord Milford Sound, der zu den regenreichsten Gebieten der Erde gehört. Mit etwas Glück kann man hier Delfine, Pinguine und Robben beobachten. Auch vom Mount Cook Nationalpark war Sabine begeistert. »Neben zahlreichen Flüssen und gigantischen Bergen gibt es Seen, die einfach unfassbar blau sind.« Ein Blau von solcher Intensität, das die Hobbyfotografin in der Natur noch nie zuvor gesehen hatte.
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Gereist ist Sabine mit Stray. Die Busgesellschaft bietet ein praktisches Hop-on Hop-off-System an, das es einem ermöglicht unkompliziert und trotzdem flexibel unterwegs zu sein. »Dabei kann man verschiedene Touren buchen. Ich habe vom Busfahrer eine Mappe bekommen und konnte mir vor Ort Aktivitäten aussuchen, die ich machen möchte. Der Busfahrer hat dann die entsprechenden Unterkünfte gebucht.« Und falls es einem Ort so gut gefiel, dass man dort länger verweilen wollte, war auch das möglich. »Einfach bei Stray Bescheid sagen und den nächsten Bus nehmen, so wird individuelles Reisen möglich.« Auf dem Foto seht ihr Mount Cook im Hintergrund.

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Sabine wollte unbedingt die Milchstraße fotografieren. Dafür fuhr sie mit einem Bekannten, den sie auf der Reise kennengelernt hatte, mitten in der Nacht zur Church of the Good Shepherd. Sie musste sich lange gedulden, bis der Moment perfekt war. Doch ihre Ausdauer hat sich gelohnt. Es war der schönste Sternenhimmel, der ihr auf der gesamten Reise begegnet ist.

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An der Küste von Otago kann man die kugelförmigen Moeraki Boulders bestaunen. Besonders bei Sonnenaufgang ist ihr Anblick zu empfehlen.

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Die Fjordlandschaften von Milford Sound gehören zu den eindrucksvollsten Kulissen, die Neuseeland zu bieten hat. Vor allem die Kombination aus Bergen  und den zahlreichen Wasserfällen ist kaum zu überbieten. Spätestens, wenn man mit dem Boot zwischen den gigantischen Felsen entlang fährt, fühlt man sich wie bei »Herr der Ringe«.

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In Kaikoura, an der Ostküste der Südinsel Neuseelands, sah Sabine Delphine in freier Wildbahn. Doch sie konnte sie nicht nur fotografieren, sondern auch mit ihnen schwimmen. So ging einer ihrer größten Träume in Erfüllung.

Und das sind die zehn Dinge, die man in Neuseeland auf jeden Fall erlebt haben sollte, Sabine hat sie für euch in eine Grafik gebracht:
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Weitere Neuseeland-Bilder und Tipps dazu, was man unbedingt in seinem Rucksack dabei haben sollte, findet ihr auf Sabines Blog.

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Reisetipps von Sabine
– das Reisen mit Stray kann Sabine absolut empfehlen. Trotzdem war es für sie auch toll, eine Weile mit dem Auto unterwegs zu sein, da man so natürlich noch wesentlich flexibler ist. Allen, die mit Stray reisen, empfiehlt sie die Route MAX PASS.
– Wer sich bei helpx anmeldet, findet Gastgeber, die einem freie Kost & Logis anbieten, wenn man dafür vor Ort mit anpackt. Meist handelt es sich z.B. um landwirtschaftliche Betriebe.
– mit Couchsurfing hat Sabine ebenfalls gute Erfahrungen gemacht, dabei lente sie eine sehr nette Familie kennen.
– mit einer Mitgliedskarte des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH) bekommt man auch in den neuseeländischen Youthhostels mindestens 10% Rabatt pro Nacht. Sie sind dort unter dem Namen YHA (Youth Hostels Association) vertreten.
»Generell sollte man die Dinge einfach auf sich zukommen lassen und nicht alles strikt durchplanen«, rät Sabine. »Am besten fragt man immer Einheimische nach ihren Empfehlungen, dann kommt man zu den ganz besonderen Orten. Und wer alleine reist, lernt einfach viel viel mehr Menschen kennen!«
Untenstehend findet ihr Sabines Reiseroute.

Neuseeland

 

Mit Koalas kuscheln, mit Känguruhs kämpfen: das Lone Pine Koala Sanctuary

Im Koala-Glück

Im Koala-Glück

Er war warm, weich und sehr schwer. Und er stank ein wenig nach altem Urin. Als die Mitarbeiterin des Lone Pine Koala Sanctuary mir den Koala auf den Arm setzte, schaute er nur kurz zu mir rauf, legte seinen Kopf an mich und schlief dann einfach weiter. Ich hätte nicht gedacht, dass ein ausgewachsenes Tier bis zu 15 Kilo auf die Waage bringt. Trotz des Gewichtes war ich selig, denn es war schon immer einer meiner größten Wünsche gewesen, einem echten Koala zu begegnen.

Vor unserer Reise hatte ich mich  informiert, wo das möglich ist. Auf unserem Rückweg von Noosa Heads zum Sydney Airport haben wir dann Halt am Lone Pine Koala Sanctuary gemacht. Hier haben schon prominente Persönlichkeiten wie der Papst, Daft Punk, Marylin Manson, Janet Jackson, Eric Clapton und Cher mit den flauschigen Tierchen gekuschelt. Der Ausflug hat sich absolut gelohnt und für 25 Dollar extra konnte man sich beim Koala-Knuddeln fotografieren lassen.  Als weiteres Highlight wartete noch der Koala-Kindergarten.

Lustig war es auch, die Känguruhs zu füttern. Vor allem das Känguruh-Baby haben wir schnell ins Herz geschlossen. Dass Känguruhs aber auch anders können, wenn es darum geht ans Futter zu gelangen, zeigte mir die Begegnung mit einem Exemplar der aggressiven Art … Zum Glück habe ich keine schlimmeren Verletzungen davongetragen.

Die Känguruhs waren sehr zutraulich.

Die Känguruhs waren sehr zutraulich.

 

Doch ganz geheuer war mir der Kandidat von Anfang an nicht ...

Doch ganz geheuer war mir der Kandidat von Anfang an nicht …

Und dann setzte es plötzlich zur Attacke an, haute mir erst mit der Pfote durchs Gesicht und zerkratzte mir dann das Dekollete.

Und dann setzte es plötzlich zur Attacke an, haute mir erst mit der Pfote durchs Gesicht und zerkratzte mir dann das Dekollete.

 

Zum Träumen: das Noosa Tree Top Eco-Retreat nahe des Sunrise Beach

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Wir hatten uns überlegt, dass wir in den zehn Tagen, die uns Anfang Januar in Australien noch blieben, die Ostküste anschauen wollten. Bei Airbnb entdeckten wir das Noosa Tree Top Eco Retreat, das uns auf Anhieb super gefiel. Eine gute Entscheidung, denn die Unterkunft war auch in Wirklichkeit sehr schön! Amy & Andrew hießen uns sehr herzlich willkommen und sorgten dafür, dass wir uns wohlfühlten! Man konnte wunderbar mit ihnen über die Natur, Surfen, Yoga und Reisen sprechen, die beiden waren immer gut gelaunt und sehr hilfsbereit. Das Noosa Tree Top Eco Retreat ist nicht nur nachhaltig gebaut worden, es bietet auch eine Regenwasseranlage und Solarstrom. Außerdem werden umweltfreundliche Reinigungsmittel und Körperpflegeprodukte angeboten.

Aus dem Schlafzimmer und von der Terrasse hatte man einen herrlichen Blick über den dschungelartigen Wald und konnte viele Vögel beobachten. Das einzige Manko war, dass die Unterkunft nicht am Strand liegt. Aber der Weg dorthin hat zu Fuß circa 15 bis 20 Minuten gedauert, was gerade noch so okay war. Der Sunrise Beach ist absolut zu empfehlen, er ist wunderschön lang und touristisch überhaupt nicht überlaufen. Doch Achtung mit der Sonne: Wir waren an einem Vormittag von 9 bis 11 Uhr am Wasser und hatten uns mit LSF 50 eingecremt, trotzdem waren wir im Anschluss knallrot. Zum Glück hat uns Andrew abends frisches Kokosöl mitgebracht, das hat geholfen.

Toll war auch, dass man bei Amy Yogastunden buchen konnte, denn zum Noosa Tree Top Eco-Retreat gehört ein Yoga-Raum. Der Unterricht bei ihr hat mir sehr gut gefallen, Amy hat auch schon ein paar Yoga-CDs und DVDs veröffentlicht: www.sunshinewellbeing.com/

 

Reise-Geheimtipps für Sunrise Beach:
– Unterkunft:  Das Noosa Tree Top Eco Retreat https://www.airbnb.de/rooms/621213
– Morgens früh zum Sonnenaufgang an den Sunrise Beach gehen und in den Wellen spielen. (Achtung, die Sonne hat es wirklich in sich. Man sollte sie in der Mittagszeit auf jeden Fall meiden, Sunblocker verwenden und besten Kleidung mit UV-Schutz tragen.)
– Ein Fernglas mitnehmen und viele bunte Vögel beobachten.

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