Es war einmal … Urlaub im Bio-Schlosshotel Wartegg am Bodensee, Schweiz

Eingang zum Bio-Schlosshotel Wartegg
Es war einmal ein wunderschönes weißes Schloss, das inmitten eines prächtigen Parks lag. In ihm lebten über die Zeit eine Kaiserin, eine Herzogin sowie viele andere Adelszugehörige und bekannte Persönlichkeiten. Doch eines Tages kam der Krieg, er legte sich wie ein dunkler Zauber über das Schloss. Es wurde geplündert und es begann zu verfallen.

Doch was wäre ein Märchen ohne ein Happy End? 1994 erwarben Anna Angelika und Christoph Mijnssen das Renaissance-Palais von 1557, weckten es aus seinem Dornröschenschlaf und machten es zu dem, was es heute ist: Ein Ort der Erholung, der Nachhaltigkeit, der Kultur und des kulinarischen Genusses. Ich habe mir das Bio-Schlosshotel Wartegg am Bodensee in der Schweiz mal genauer angeschaut.

Die Geschichte des Schlosses, die Gastgeber Richard nach unsererAnkunft erzählte, war natürlich viel detaillierter. Wer hier zu Gast ist, kann sich am besten selbst auf ihre Spuren machen. Zeitzeugen gibt es überall zu finden. Sei es das handgeschnitzte Holzgeländer des Treppenhauses oder das Türkise Bad von 1928, das in historischer persischer Glasurtechnik gefertigt wurde. Vom niedlichen Balkon unseres Zimmers, dessen Geländer aus filigran geschmiedeten Blumenelementen bestand, hatte man einen fantastischen Ausblick auf den Bodensee. Je nach Tageszeit zeigte sich das Wasser in anderen Nuancen von Blau. Blickte man zur Seite, sah man nichts als das Grün der Bäume und Wiesen des Englischen Parks. Auf einer Fläche von 130.000 Quadratmetern lädt dieser zum Flanieren ein.

Märchenhaft: Das Türkise Bad von 1928

Buchen, Erlen, Linden, Eichen, Platanen und Kastanien, sie alle spenden angenehm kühlen Schatten an heißen Sommertagen. Schon Kaiserin Zita verweilte gerne in diesem Park. Es gibt lauschige Ecken, mit Bänken, Wasserläufe sorgen hier und da für ein leises Plätschern.

Richard führte uns zu einem ganz besonderen Ort des Hauses, dem Paradiesgarten. Er ist circa 3.000 Quadratmeter groß und lässt das Herz jedes Bio-Fans höher schlagen, denn alle Kräuter, Obst- und Gemüsesorten, die hier wachsen, werden nach strengen demeter-Richtlinien angebaut. Wir nahmen uns viel Zeit, um jede Pflanze und jede Biene genau zu betrachten.

Rosenduft im Paradiesgarten

Die einzelnen Gewächse sind auf kleinen Schildern ausgezeichnet. Es gibt auch zahlreiche alte Gemüse- und Beerensorten zu entdecken, die mittlerweile sehr selten geworden sind.

Mir hatte es besonders der blühende Lavendel mit den Rosen darin angetan – was für eine Farbenpracht. Die Blumen des Paradiesgartens findet man auch innerhalb des Schlosses immer wieder, wo sie von einer Floristin zu wunderschönen Gestecken hergerichtet wurden.

Lauschige Lesorte im Englischen Park
Kommen wir zu den tierischen Schlossbewohnern: Die wolligen Bündner Oberländer Schafe zum Beispiel. Sie gehören zu einer Art, die bereits fast ausgestorben war. Und dann gibt es da noch die hauseigenen Bienen und Hühner. Letztere legen die leckeren Bio-Eier, die es beim morgendlichen Frühstücksbuffet gibt. Die zehn Federtiere leben auf einer Fläche von circa 100 Quadratmetern – man kann also von durchaus glücklichen Hühnern sprechen.

Vieles von dem, was wir zuvor im Paradiesgarten bewundert hatten, fanden wir abends im Restaurant des Schlosshotels auf unseren Tellern wieder. Von Gewürzen, Kräutern und Gemüse bis hin zu essbaren Wildblüten. Es ist fantastisch, was dort in der Küche gezaubert wird – eine Bio- und Slow-Food-Küche der Spitzenklasse, die nicht umsonst mit 13 Gault Millau-Punkten ausgezeichnet wurde.

Das Restaurant des Bio-Schlosshotel Schwartegg

Ich war fasziniert, dass es der Küchen-Crew immer wieder gelang, uns optisch und geschmacklich zu überraschen. Auch Vegetarier finden eine große Auswahl. Abgerundet wurde das Ganze noch vom herrlichen Ausblick, den man von der Restaurantterrasse hat. In diesen Genuss dürfen übrigens nicht nur Übernachtungsgäste des Hotels kommen, auch Gourmetliebhaber, die in der Nähe sind, sollten sich das Restaurant nicht entgehen lassen.

Und dann war unsere Zeit im Bio-Schlosshotel Wartegg auch leider schon vorbei. Beim letzten Versuch, trockenen Fußes die hauseigenen Hühner abzulichten, verlor ich auf wundersame Weise meine Schuhe. Eigentlich ein passender Abgang, dachte ich mir tröstend auf der Rückfahrt nach Deutschland, denn er erinnerte mich ein wenig an dieses bekannte Märchen der Gebrüder Grimm, in welchem eine junge Frau beim Verlassen des Schlosses ihren Schuh zurücklässt …

Weitere Infos zum Bio-Schlosshotel Wartegg
Für Romantiker: Auf dem Schloss können auch Hochzeiten und andere Feierlichkeiten ausgerichtet werden.
Für Kulturliebhaber: Unter dem Dach des Westflügels befindet sich ein Konzertsaal, der circa 140 Gästen Platz bietet. Es finden auch regelmäßig Ausstellungen und andere kulturelle Events statt.
Für Seminare aller Art: Ob Vorstandsmeeting, Kreativ-Workshop oder Yoga-Retreat – die Seminarräume bieten für verschiedene Anlässe ein tolles Ambiente.

Gewinnspiel: Unter allen Teilnehmern verlose ich ein Geschenkset »daily pleasure« der Schweizer Naturkosmetikmarke farfalla! 

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Wunderbar fruchtig-frisch, so duften die Produkte, die in den Badezimmern des Schlosshotels stehen. Sie stammen vom Schweizer Naturkosmetikhersteller farfalla. Damit auch ihr in ihren Genuss kommt, verlose ich  gemeinsam mit farfalla das Geschenkset »daily pleasure«. Es enthält das Natural Eau Fraîche »pleasure« mit einer Duftkomposition aus Cassis, Mimose und sanften, leicht pudrigen Holznoten und ein Duschgel.
Schreibt mir einfach hier oder bei Facebook als Kommentar (oder per Mail an kontakt@rebeccasreisen.de) warum ihr das Set gewinnen möchtet. Teilnahmeschluss ist der 30. Juli 2016.*

*Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland oder der Schweiz haben und 18 Jahre oder älter sind.

2 Kommentare

  1. Wow, tolle Preis , würde mich mega freuen 🙂

  2. Hallo 🙂

    Danke für das schöne Gewinnspiel. Ich benutze Naturkosmetik sehr gerne. Die Marke Farfalla kenne ich noch gar nicht, würde die Produkte aber gerne mal testen.

    Liebe Grüße
    Steffi

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