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Stau auf der Autobahn, stundenlange Flüge oder Zugfahrten – Reisen kann ganz schön anstrengend sein. Gemeinsam mit Edyta Statezny-Kade vom Loft Yoga zeige ich euch eine Übungsreihe, die ihr unterwegs machen könnt, um entspannt und glücklich am Ziel anzukommen.

Der Gruß an die Schultern soll den Schultergürtel mobilisieren und aktivieren. Diese Yoga-Reihe kann sehr langsam gemacht werden, aber auch dynamisch und kraftvoll, je nachdem, wonach euch gerade ist. Die Yogaübung tut sehr gut, wenn man lange gesessen hat, denn sie belebt den gesamten Körper.

Und so geht der Gruß an die Schultern:

1) Für die Berghaltung (Tadasana) stellst du dich hin, die Beine sind geschlossen,  deine gestreckten Zehen drücken sanft Richtung Boden. Dein Steißbein zieht leicht zum Boden, die Schultern sind entspannt , die Schulterblätter ziehen nach hinten, unten. Auch dein Kiefer und dein Gesicht sind entspannt. Hände in Gebetshaltung. Diese Position reduziert Stress und bringt Körper & Geist in Einklang.

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 2) Beim Einatmen gehst du in die Berghaltung mit gehobenen Armen und auf Zehenspitzen (Urdhva Hastasana). Dafür hebst du die Arme über die Seite nach oben und gehst dabei auf die Zehenspitzen. Diese Position stärkt die Oberschenkel- und Fußmuskulatur, und sie bringt Balance in deinen Körper.

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3) Beim Ausatmen gehts du in den Stuhl (Utkatasana), die Füße sind dabei fest am Boden, Hände in Gebetshaltung, die Knie nicht vor den Zehenspitzen, das Steißbein zieht zum Boden. Diese Position ist zum Beispiel bei Knie- und Knöchelprobleme gut, sowie für die Bänder.

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4) Beim Einatmen bleibst du in der Stuhlposition und hebst die Fersen vom Boden. Beim Ausatmen bringst du die Fersen wieder zum Boden. Durch das Flexen und Strecken der Füße im Stuhl wird das Gleichgewicht verbessert, die Fußmuskulatur gestärkt und die Durchblutung in den Beinen angeregt – ideal bei langem Sitzen während der Reise.

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5) Beim Einatmen streckst du den Oberkörper wieder und bringst die Arme (auf Schulterhöhe) zur Seite. Knick die Hände nach hinten ab, so werden bestimmte Meridiane an den Armen angesprochen. Diese Position öffnet Schultergürtel und Brustkorb, verbessert die Atmung und ist gut für die Handgelenke.

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6) Beim Ausatmen beugst du die Knie, bringst du die Arme hinter den Rücken und greifst die Ellenbogen. Wenn du etwas beweglicher bist, kannst du auch die Handrücken hinter dem Rücken zusammenbringen. Diese Position dehnt und öffnet den Schulterbereich.

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7) Beim Einatmen streckst du wieder die Knie, bringst die Arme nach hinten, verschränkst die Finger, das Brustbein geht nach oben.

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8) Beim Ausatmen beugst du dich nach vorne, dabei beugst du am besten auch die Knie kurz. Erst wenn du in der Vorbeuge bist, streckst du die Beine wieder. Der Rücken darf rund werden, die Arme (so weit es geht) vom Rücken weg drücken, der Po bleibt fest. Diese Position öffnet den Brustkorb, die Atmung verbessert sich und die Schultern werden gedehnt. Sie kann auch bei Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich helfen, da Druck auf bestimmte Akupressurpunkte ausgeübt wird.

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9) Beim Einatmen kommst du zurück in die Anfangsposition – die Berghaltung mit gehobenen Armen und auf Zehenspitzen (Urdhva Hastasana). Dafür löst du die Hände, kommst mit gestreckten Armen nach oben und stellst dich wieder auf die Zehenspitzen. Ausatmen, fertig!

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Namasté, ihr Lieben, wir wünschen euch eine gute Reise!
Edyta & Rebecca

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